Duststorm and Supercars Newcastle 500
In der letzten Novemberwoche durften wir neben dem Newcastle 500 noch ein anderes Spektakel erleben: Einen Staubsturm. Bei diesem Naturphänomen wurde durch die vom Inland in Richtung Meer gerichteten Winde, Staub und Sand aus dem trockenen Inland in Richtung Newcastle und anderer Küstenstädte getragen. Das ganze sah dann dabei so aus und war teilweise sogar heftig in den Atemwegen spürbar. Dieses Naturphänomen wurde sogar in Deutschland in den Nachrichten beleuchtet.
Viel interessanter dagegen war das vom 23. bis 25. November stattfindende Autorennwochenende. Höhepunkt war dabei das Finale der Supercars Klasse, was mehr oder weniger das australische Pendant zur Formel 1 ist. Formel 1 ist hier zwar auch bekannt, die Supercars werden aber deutlich mehr verfolgt. Das Finale bestand dabei aus zwei 250km Rennen am Samstag- und Sonntag-Nachmittag. Den Rest des Tages liefen dann Rennen anderer Fahrzeugklassen, wie zum Beispiel einer Oldtimer-Klasse mit Fahrzeugen aus 1986 oder auch den Super Utes, bzw. Geländewagen. Wie schon in einem der letzten Beitrage berichtet lag unsere Wohnung mitten in der Rennstrecke, sodass wir Frei-Tickets erhielten. Der rote Stern markiert unsere Wohnung.
Innerhalb des Race-Tracks gab es jede Menge Essen, Getränke und auch Großbildleinwände, um die Rennen direkt an der Strecke verfolgen zu können. Highlight für australische Verhältnisse, war dass man innerhalb des Renngebiets auch öffentlich Alkohol trinken konnte, was normalerweise ja verboten ist.
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Vor dem Start des ersten Final-Rennens gab es dann noch eine Flugshow eines Kampfjets zu sehen, in der alle möglichen Manöver von Loopings über Gerade hoch fliegen und sich fallen lassen und allerlei anderen Dingen zu sehen.
Am Samstag gab es dann noch ein Konzert der australischen Band Birds of Tokyo (sehr empfehlenswert übrigens) und Simple Minds (in den älteren Jahrgängen eher bekannt, bei uns nur durch den Hit "Don't You") was wir uns auch nicht entgehen ließen.
Auf dem rechten Bild ist übrigens eine sehr australische Tradition zu erkennen: Der Shoey 😅 Mit anderen Worten Bier (oder jegliches andere alkoholische Getränk) aus seinem Schuh zu trinken. Einige Konzertbesucher hatte hierzu einen Riesen-Schuh angefertigt und versuchten die Bands zum Shoey zu überreden. Bei Birds of Tokyo opferte sich der Gitarrist; Simple Minds konnten nicht dazu bewegt werden. Der wohl bekannteste Shoey ist der von Formel 1 Fahrer Daniel Ricciardo in 2016.
Da ja so viele verschiedene Fahrzeugklassen unterwegs waren und es natürlich nur eine richtige Boxengasse gab, waren die restlichen rund um die Rennstrecke aufgebaut und konnten sogar begutachtet werden, wie hier direkt nach einem der Rennen.
Ansonsten gab es natürlich auch schicke Autos anzuschauen.
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Das faszinierendste an den Rennen war allerdings, mit was für Geschwindigkeiten die Fahrer über die Straßen fegen, die man auch selbst normalerweise fährt. Während das reguläre Geschwindigkeitslimit bei 40 oder 50 km/h liegt, ist die Durschnittsgeschwindigkeit in den Hauptrennen bei 130km/h mit Höchstgeschwindigkeiten von 260km/h auf den Geraden. Da Bilder diese Geschwindigkeiten recht schlecht einfangen können, gibt es deswegen noch ein Paar Videos:
Die nächsten Wochen waren etwas unspektakulärer, da ich mich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten musste und wir deswegen weniger unternahmen als die etablierten Aktivitäten, wie Movie Nights oder Spaziergänge über die im nächsten Beitrag berichtet wird.



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