Roadtrip through New Zealand's South Island

Kurz nachdem unser erster Besuch abgereist war ging es für mich (Matthias) mehr oder weniger direkt weiter mit Urlaub. Am 7. Januar flog ich nämlich mit Pablo, einem Freund aus diesem Trimester, nach Neuseeland, um einen Roadtrip auf der Südinsel zu machen. Im Vergleich zu dem australischen Roadtrip hatten wir dieses Mal einen Campervan gebucht, um flexibler zu sein was die Fahrten, bzw. Reiseplanung angeht, da man nicht zu einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort sein muss.  Wie auch schon der Beitrag zum letzten Roadtrip, ist dieser auch wieder in einem allumfassenden Beitrag zusammengefasst, weswegen es wieder einiges an Bildern gibt. Ein großes Dankeschön geht hierbei an Pablo, der seine Bilder freundicherweise mit mir geteilt hat und die ich zum Teil mit in diesen Beitrag einfließen lassen habe 😊
Auch hier gibt es wieder eine Karte, die als Inhaltsverzeichnis und zur Navigation genutzt werden kann. Mit einem Klick auf die Beschriftungskästchen gelangt ihr direkt zum entsprechenden Abschnitt. 
Mount Cook Nationalpark Roys Peak Track Milford Sound Fiordland Nationalpark Nuggetpoint Dunedin Moeraki Boulders Oamaru Penguin Watch Arthurs Pass Nationalpark Christcurch

Unsere Reise-Route planten wir auf der Basis von einem anderen Reise-Blog, der für eine 10-tägige Tour auf der Südinsel die folgende Route (links) vorschlug. Wir machten daraus die Route im Bild rechts und schafften die 2.000km sogar in nur 7 Tagen statt den vorgeschlagenen 10 Tagen.

Inhalt

  1.  Flight and Sunset
  2.  Mount Cook Nationalpark
  3.  Wanaka & Roys Peak Track
  4.  Fiordland Nationalpark
  5.  Milford Sound
  6.  Nugget Point
  7.  Dunedin
  8.  Moeraki Boulders
  9.  Oamaru
  10.  Arthurs Pass Nationalpark
  11.  Christchurch
  12.  Flight back to Sydney

1. Flight and Sunset 

07. Januar 2019

Als arme Studenten war unsere Flugauswahl natürlich hauptsächlich vom Preis und nicht einer angenehmen Zeit zum Fliegen gesteuert. Somit hatten wir einen Flug mit Virgin Australia um 19:10 Uhr von Sydney aus gebucht. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Virgin nicht gerade zu den Billigairlines wie Jetstar oder Tiger zählen, es war in unserem Fall aber dennoch die beste Wahl und wir hatten sogar Verpflegung an Bord. Ein Riesen-Vorteil von einem Abendflug ist die Möglichkeit den Sonnenuntergang von oben zu sehen, was einfach nur wunderschön ist, wenn die Wolkendecke es zulässt. Der Zeit entsprechend war der Flieger nicht allzu voll, sodass wir recht flexibel nach guten Plätzen für Fotos suchen konnten 😁

Ein Grund dafür, dass der Flug so leer war, ist unter anderem die Zeitverschiebung. Christchurch liegt nämlich noch mal zwei Stunden vor der Ost-Australischen Zeit. Mit anderen Worten, kamen wir mitten in der Nacht dort an. Glücklicherweise, gab es bei Spaceships (unserem Camper-Anbieter) einen "After-Hour" Pick-Up sodass wir direkt den Wagen abholen konnten. Der Plan von dort aus, war erst mal ein Stück zu fahren, bis wir den ersten Campingplatz ansteuern konnten. Anders als in Australien, darf man in Neuseeland nämlich nicht einfach am Straßenrand oder auf jedem Parkplatz "Campen", sondern nur auf spezifisch ausgewiesenen Plätzen.

Wir hatten uns vorab einen Platz ausgesucht, der etwa eine Stunde vom Flughafen entfernt sein sollte und schon auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, dem Mount Cook National park lag. Da wir nach Möglichkeit kostenlose Plätzen ansteuern wollten, waren die natürlich nicht so leicht zu finden, bzw. sind manche Angaben in Apps oder dem Internet auch nicht immer ganz aktuell. Wenn dann noch die Dunkelheit dazu kommt kann das dann dazu führen, dass man einen angebenen Platz nicht wirklich findet. Deswegen entschlossen wir uns dann kurzfristig es zu riskieren und auf deinem normalen Parkplatz zu übernachten. Das Risiko ist dabei gar nicht mal so klein, da die Strafen im Bereich von 300 bis 400 Neuseeländischen Dollar (NZD) liegen. Bei uns ging allerdings alles gut in dieser doch recht kurzen Nacht.

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2. Mount Cook Nationalpark

08. Januar 2019

Am ersten Tag in Neuseeland steuerten wir dann erst mal einen Supermarkt an, um uns mit Essen und dem notwendigsten für die ersten Tage auszustatten. Damit bepackt ging es dann zu einem Rastplatz auf dem wir dann schön frühstückten. Wir waren übrigens (passenderweise) mit "Legolas" unterwegs, was der Name war den Spaceships unserem Gefährt gegeben hatte.

Von dort aus machten wir uns dann auf den Weg zu unserem ersten richtigen Ziel, dem Mount Cook National Park. von unserem Übernachtungsort in Ashburton waren das 3 Stunden Fahrt und etwa 245km. Auf halber Strecke etwa machten wir einen Stop am Lake Tekapo einem der Gletscherseen in den Plateaus des Nationalparks. Während wir in Ashburton übrigens noch einen bedeckten Himmel hatten, strahlte in der Nähe des Nationalparks blauer Himmel und Sonnenschein. Eine der umgebenen Gebirgsketten hatte die Wolkendecke davon abgehalten in diese Richtung zu ziehen.

Auf dem weiteren Weg kamen wir dann am nächsten Gletschersee, dem Lake Pukaki vorbei, der zusätzlich zum türkisblauen Wasser noch eine Gletscherkulisse im Hintergrund bot.

Von dort aus ging es dann zum ersten der beiden Haupt-Ziele, die wir uns für diesen Tag vorgenommen hatten, dem Tasman Glacier View Point. Nach einem kurzen Fußweg, waren wir dann an einem richtigen Gletschersee und direkt am Rand der von Schnee und Eis bedeckten Berge.

Nach diesen schon einzigartigen Eindrücken machten wir uns weiter zum zweiten Hauptziel für den ersten Tag, dem Hooker Valley Track. Dieser liegt direkt am Fuße des Mueller Glaciers und dem Lake Mueller. Der insgesamt dreistündige Wanderweg für über insgesamt drei Hängebrücken weiter bis zum Hooker Lake (s. auch zweites Bild unten). Aus Zeitgründen gingen wir nur bis zur zweiten Hängebrücke. Aber selbst bis dahin wurden wir mit wunderschönen Ausblicken belohnt.
Mit diesen wundervollen Eindrücken bepackt, machten wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Übernachtungsort. Auf dem Weg machten wir allerdings noch einmal kurz Halt um, den "Postkarten" Blick auf den Mount Cook National Park festzuhalten.


Übernachtet haben wir übrigens auf einem Camping Platz in der Nähe vom Lake Pukaki. Die Eindrücke von diesem ersten Tag machten definitiv Lust auf mehr und unser Urlaub hatte gerade erst begonnen.


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3. Wanaka und Roy's Peak Track

09. Januar 2019

Bevor wir uns am zweiten Tag auf den Weg machten, fuhren wir noch mal ein Stück zurück entlang vom Lake Pukaki. Am Vortag hatten wir im Vorbeifahren dort nämlich eine riesige Lavendelfarm entdeckt, aber nicht angehalten, da es zu der Zeit schon zu dunkel war für gute Bilder. Der Zwischenstop hat sich aber definitiv gelohnt.
Das Ziel am zweiten Tag war die etwa 2 Stunden bzw. 150km entfernte Gegend um Wanaka, mit dem Lake Wanaka und einigen Möglichkeiten für Unternehmungen. Nach einem kurzen Stop in einem dortigen Einkaufszentrum, während dem Pablo ein Touristenvisum für die restlichen Tage in Australien bevor der Abreise nach Deutschland beantragte (das geht nämlich nur außerhalb von Australien), machten wir Stop am Wanaka Baum der dank eigenem Hashtag und Nennung auf Google Maps zu einiger Berühmtheit gelangt ist, auch wenn es eigentlich nur ein Baum im See ist.
Wie man sieht war uns das Wetter an diesem Tag nicht ganz so wohlgesonnen wie am vorigen Tag. Das hielt uns aber nicht von der für heute geplanten Wanderung, dem Roys Peak Track, ab. Der komplette Track hat eine Länge von 8km als einfache Strecke und zieht sich in Serpentinen kontinuierlich und steil den Berg hinauf mit einen Höhenunterschied von insgesamt 1.200m. Während wir zu Beginn noch recht motiviert waren, lies das nach den ersten Kilometern schon drastisch nach, dank der kontinuierlichen Steigung. Nichtsdestotrotz, gingen wir weiter und wurden auch schnell mit Blicken in die Ferne über den See Wanaka hinweg belohnt.

Nach gut eineinhalb Stunden und etwa 5,5km waren wir beim ersten Lookout auf der Strecke angekommen, dem Roys Peak Lookout. Der Aussichtspunkt zählt mit zu den berühmtesten Foto-Locations in der Gegend und kann sich wahrhaftig sehen lassen.



Mit bereits knapp 1.000 überwundenen Höhenmetern entschlossen wir uns es dabei zu belassen. Außerdem sah es aus als würde Regen aufziehen, den wir natürlich auch nicht abbekommen wollten. Am weg bergab genossen wir dann noch mal die wundervollen Blicke in die Ferne.

Von dort aus und sichtlich geschafft, machten wir uns dann auf den Weg ins 1,5 Stunden bzw. 80km entfernte Queenstown, was als Übernachtungsstop auf unserem weiteren Weg zum Fiordland Nationalpark war. Die Strecke dorthin, wie auch viele andere Strecken in Neuseeland war ebenfalls sehr malerisch, da wir mitten durch die Berglandschaft von Neuseelands Südostküste fuhren.
Genau gesagt übernachteten wir im Twelve Mile Delta. Der dortige Campingplatz hat an Berühmtheit gewonnen, da dort eins der Base-Camps der Dreharbeiten vom zweiten Teil der Herr der Ringe Triologie war. Dort wurde unter anderem die Szene gedreht in der Faramir mit seiner Gruppe gegen einen Oliphanten kämpft.
Berühmtheit hin oder her, wir merkten dort das erste mal, dass Neuseeland großen wert darauf legt, die Nationalparks so natürlich wie möglich zu erhalten und nicht alles touristisch auszubauen, da wir dort nur stellenweise Handy-Empfang hatten.

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4. Fiordland Nationalpark

10. Januar 2019

Am dritten Tag machten wir uns dann auf den Weg zum Fiordland Nationalpark. Unser erster Zwischenstop auf dem Weg dahin war das 2,5 Stunden (184km) entfernte Te Anau, wo wir ein paar Besorgungen machten und einen Kaffee tranken. Von dort aus ging es dann weiter, um ein erstes Mal zum Milfordsound zu fahren. Obwohl es nur 118km von Te Anau sind, braucht man dennoch etwa 2 Stunden bis man dort ist. Die Strecke selbst ist aber schon wundervoll malerisch und auch das Wetter war uns wieder etwas besser gesonnen.
Allein auf der Strecke dorthin kann man gut einen kompletten Tag verbringen, da es dort viele Möglichkeiten gibt entlang der Strecke zu halten und kürzere oder längere Wanderungen von dort aus zu machen. Wir hielten an diesem Tag nur bei The Chasm.

Kurz vorm Ziel kam dann noch eins der Highlights auf der Strecke, dem Homer Tunnel, der die einzige Verbindung zum Milfordsound darstellt. Die fast zwanzig jährigen Bauarbeiten an diesem Tunnel wurden 1953 fertig gestellt und der Tunnel befindet sich seit dem nahezu im gleichen Zustand. Lediglich zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wurden getroffen, sodass er zum Beispiel immer nur in eine Richtung befahrbar ist. Umgeben ist der Tunnel von steilen Bergwänden and denen Wasserfälle ins Tal stürzen.
Dann waren wir auch schon da und konnten den Fjord zum ersten Mal mit den eigenen Augen begutachten. Er gehört nicht ohne Grund zu den Top-Ausflugszielen auf Neuseelands Südinsel. Obwohl der Name eigentlich darauf hindeutet es sein ein Sound, also eine Meerenge, ist es in Wirklichkeit ein Fjord. Der Fehler geht auf den Entdecker zurück und konnte bis es richtig gestellt wurde nicht mehr korrigiert werden, da es schon zu viele Karten von der Gegend gab. Man versuchte es dann mit dem Namen des Nationalparks (Fiordland) in dem es dann aber darüber hinaus noch falsch geschrieben wurde.
Wir hatten uns für diesen Ort mehr Zeit eingeplant als nur einen Nachmittag und wollten den Fjord noch etwas mehr erkunden. Wir entschieden uns gegen eine Bootstour und stattdessen für die aktivere Variante und buchten eine Kayak-Tour durch den Fjord für den kommenden Morgen. Bevor wir uns auf den Weg zu unserem Campingplatz machten konnten wir aber noch sehen wir absurd weit der Tourismus mittlerweile geht, als ein immenses Kreuzfahrtschiff eine Runde im Fjord drehte und mit seinem Rauch die Natur verpestete.
Übernachtet hatten wir auf einem Campingplatz zwischen Te Anau und Milfordsound, der dem letzteren am nächsten gelegen war, da es in Milfordsound selbst nur feste Unterkünfte gibt, die meist weit im Voraus ausgebucht sind. 
Im gesamten Fiordland Nationalpark hatten wir übrigens absolut keinen Handy-Empfang (mit unserem Anbieter). Das ist definitiv zu bedenken, wenn man plant dort hinzufahren und zu übernachten.

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5. Zweiter Tag am Milford Sound

11. Januar 2019

Zur Halbzeit von unserem Urlaub ging es noch ein zweites Mal zum Milfordsound wo wir eine Kayak-Tour gebucht hatten. Nach kurzem Briefing wurden wir mit warmer und wasserabweisender Kleidung ausgestattet, die sich sehen lassen konnte 😅
Nach kruzer Einweisung und der Erklärung verschiedener Manöver für Gefahrensituationen ging es dann los. Das Wetter war glücklicherweise trocken, aber leider etwas bewölkt. Aber alleine die Tatsache, dass es nicht regnet kann als glücklich bezeichnet werden, da es am Milfordsound an durchschnittlich 15 Tagen pro Monat regnet.
Alles in allem war es eine wahnsinnig gute Erfahrung so ein Wahrzeichen der Natur auf diese doch etwas andere Art und Weise zu erkunden, nämlich aktiv und ganz nah, statt auf einem Boot herumkutschiert zu werden. Daher definitiv eine Empfehlung wenn ihr mal dort seid.

Schweren Herzen ging es für uns dann weiter auf unserer Rundreise zum nächsten Ort dem Nugget Point. Auf dem Rückweg nutzten wir aber noch mal die Zeit und Gelegenheit um noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten zwischen Milfordsound und Te Anau zu erkunden.

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6. Nugget Point

11. Januar 2019

Im Rest des zweiten Tages im Fiordland Nationalpark machten wir uns dann auf den Weg and die Südostküste der Südinsel von Neuseeland. Genauer gesagt ging es an den Nugget Point. Mit 4,5 Stunden (355km) war das die bisher weiteste Strecke die wir am Stück bei unserem Roadtrip gefahren sind. Die Fahrt durch den Süden der Insel hat sich dabei die meiste Zeit angefühlt als würde man durch Mittelerde fahren mit seinen hügeligen und gras-bewachsenen Weiten.

Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir dann am Nugget Point Lighthouse an. Der Leuchttum selbst steht auf einer verlängerten Landzunge, die auf beiden Seiten mit Steilklippen abfällt. Am Fuße der Klippen und der Küste konnten wir dann sogar große Gruppen von Seehunden beobachten.
Hinterm Leuchttum erstrekten sich dann die eigentlich "Nuggets".

Die Nacht verbrachten wir dieses Mal ausnahmsweise auf einem bezahlten Camping-Platz. Auch wenn der Preis ähnlich wie auf den Plätzen der Nationalparks war, gab es hier kostenloses WLAN, eine Küche und richtige Duschen und Toiletten - also gefühlt Luxus.

Das einzige Manko waren die Temperaturen dort. Sobald die Sonne weg war, zog es ordentlich an und es war mit die kälteste Nacht, die wir auf unserer Reise hatten. Obwohl es auch auf Neuseeland Sommer war, waren wir schileßlich am südlichen Ende und in der Nähe der Küste. Einstellige Temperaturen sind in einem Campervan auf jeden Fall nicht zu empfehlen 😅 Abgesehen davon war der Sternenhimmel nachts dort einfach nur atemberaubend. Man merkte definitiv, dass wir weit genug von einer größeren Stadt waren und es somit deutlich dunkler war als anderswo. Leider hatte keiner von uns beiden das richtige Equipment dabei um das außer in unseren eigenen Erinnerungen festzuhalten.

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7. Dunedin

12. Januar 2019

Der Plan für den fünften Tag war es an der Ostküste entlang zu fahren und dort einige kürzere Stops entlang der Route zu machen. Den Anfang machten dabei die Catlins, die noch in der Nähe des Ziels vom Vortag lagen. Genuer ging es zu den Puakuranui Falls.
Von dort aus ging es dann weiter ins 1,5 Stunden (125km) entfernte Dunedin, einem der typsichen Strandorte von Neuseelands Südinsel. Der erste Stop dort war St. Clair Beach.

Als nächstes fuhren wir etwas in die Innenstadt zum Taieri Gorge Railway, dem Bahnhof von Dunedin, der zu den  Wahrzeichen der Stadt gehört. Zusammen mit dem Zug, der gerade dort hielt, fühlte man sich doch schon etwas in der Zeit zurück gereist.

Der dritte Stop in Dunedin war dann die Baldwin Street, die laut Wikipedia mit einer Steigung von 35% steilste Straße der Welt. Die sich zusammen mit den natürlich gerade gebauten Häusern eine hervorragende Foto-Kulisse abegegeben hat.

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8. Moeraki Boulders

12. Januar 2019

Von Dunedin aus ging es dann noch einmal eine Stunde (75km) weiter in den Norden in die Nähe vom Ort Moeraki zu den dortigen sogenannten Boulders. Dabei handelt es sich um ungewöhnlich große kugelförmige Steinformationen, die sich an der Küste sammeln. Während die Maori ihre eigenen Legenden darüber haben, nämlich dass es sich um Überreste der Ladung des Wracks des legendären Kanus Arai-te-uruhandelt, gibt es eine wissenschaftliche Erklärung über deren Entstehung (s. Wikipedia). Wenn man mal dort ist, ist es auf jeden Fall einen kurzen Zwischenstop wert.


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9. Oamaru

12. Januar 2019

Einen Kaffee und Kuchen später, ging es noch mal eine halbe Stunde weiter in den Norden nach Oamaru. Dort hatten wir geplant und Abendessen zu machen und dann noch an der Küste am Bushhy Beach nach Pinguinen zu schauen, die dort ihre Nester haben sollten. Da die Pinguine erst kurz vor Sonnenuntergang von der Jagd im Meer zurückkommen, schauten wir uns zunächst noch ein wenig in Oamaru um.
Gut gestärkt ging es dann zum Pinguin schauen. Wir wählten dabei übrigens wieder studentengerecht die kostenlose Alternative. Direkt in Oamaru in der Nähe von dem fotografierten Pier, gab es nämlich eine touristengerechte Einrichtung, die direkt bei den Nestern errichtet wurde und bei der man diese gegen Geld kurz aus der Nähe sehen kann. Wir hatten dennoch Glück und konnten neben Seehunden sogar einige Pinguin-Pärchen beobachten, wo das Weibchen sehnlich am Strand aus dem Nest kommt und dem Männchen dabei zuschaut, wie es mit den Wellen aus dem Meer kommt und sich beide dann umarmen und begrüßen. Auch wieder ein wahnsinning schönes Naturschauspiel.
Übernachtet haben wir an diesem langen und kilometerreichen Tag dann in der Nähe von Glenavy, das nochmal etwa 20 Minuten nördlich von Oamaru liegt.

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10. Arthur's Pass Nationalpark

13. Januar 2019

Am vorletzten Tag merkten wir dann, dass wir weit vor unserem ursprünglichen Plan lagen und dadurch sogar die eigentlich für 10 Tage vorgesehene Route in guten 7 Tagen schaffen würden. Für den letzten Tag hatten wir dann die Wahl zwischen Akaroa, einer Halbinsel östlich von Christchurch und dem Arthur's Pass Nationalpark östlich von Christchurch. Auch wenn das Wetter für Akaroa, besser aussah entschieden wir uns am Ende für Arthur's Pass. Zum einen auf Empfehlung eines ehemaligen Arbeitskollegens von Pablo und zum anderen weil es deutlich eindrucksvollere Orte bieten sollte. Also ging es kanpp 4 Stunden (315km) quer durchs Landesinnere.

In Springfield machten wir dabei einen Zwischenstopp. Wer kann es ahnen, was sich dem Namen entsprechend da befinden sollte? Richtig, ein riesiger Donut 😅 Bei uns hat es jedenfalls funktioniert, deswegen dort anzuhalten. Sonst wären wir vermutlich einfach durchgefahren.
Den zweiten Stopp machten wir am Castle Hill, einem Hügel der seinen Namen einer großen Anzahl von unterschiedlich großen in der Gegend verstreut liegenden Felsblöcken aus Kalkstein zu verdanken hat. 

Der nächste Halt auf dem Great Alpine Highway war dann das Otira Viadukt, das kurz hinter dem Örtchen Arthur's Pass liegt.
Von dort aus war der Devils Punchbowl Wasserfall unser nächstes Ziel. Vom Parkplatz aus ging es etwa 20 Minuten einen gute befestigten Weg den Berg hinauf (viele Treppen) zu diesem 37m hohen Wasserfall. Dem regnerischen Wetter entsprechend, fiel jede Menge Wasser den Berg hinab.
Nach dem vielen Sightseeing gönnten wir uns dann erst mal einen Kaffee und Snack. Abgesehen davon war nun auch der angekündigte Regen da, in dem wir nicht unbedingt weiter herumwandern wollten.
Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Entlang der Strecke konnten wir dann in einem Tal noch die Ausmaße der jährlichen Schneeschmelze erahnen.

Je weiter wir in Richtung Christchurch fuhren, desto eher kam hier und da wieder die Sonne raus, was wir zum Anlass nahmen noch mal einen Halt am Cave Stream zu machen, wo ein Fluss sich durch den Berg gegraben hat. Mit der richtigen Ausrüstung kann man durch die Höhle sogar hindurch "Canyonen" (entsprechend der Sportart Canyoning).

Damit ging auch der letzte Tag unterwegs zu Ende und wir machten uns auf den Weg nach Christchurch um in der dortigen Umgebung am Chamberlains Ford Campingplatz zu übernachten.


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11. Christchurch

14. Januar 2019

Am letzten Tag unseres Roadtrips auf der Südinsel Neuseelands, machten wir dann doch noch etwas Sightseeing in Christchurch. Auch wenn das vorher nicht auf dem Plan stand, hatten wir dafür Zeit, weil wir durch unseren Plan durchgekommen sind. Mit einer vorgeschlagenen Route im Schlepptau, liefen wir dann noch durch die Innenstadt entlang der bekanntesten Wahrzeichen von Christchurch.
Wer sich noch erinnert (was wir nicht taten), wurde Christchurch in 2011 ja von einem der schwersten Erdbeben überhaupt erschüttert. Die Folgen davon sind auch 8 Jahre später noch überall zu sehen. Überall in der Stadt mischen sich nagelneue Gebäude mit alten, brüchigen und abgesperrten, die noch nicht abgerissen oder saniert wurden. Was allerdings auffällt ist das diese alten Gebäude teilweise aber auch neue mit Street-Art wundervoll in das Stadtbild eingebunden werden.
Zum Abschluss des Urlaubs gönnten wir uns dann noch etwas richtig neuseeländisches zum Abendessen. Und zwar aßen wir Hangi, was eigentlich die Bezeichnung der Kochweise ist. Dabei wird auf heißen Steinen in einem Loch im Boden, in Blättern (bzw. Alufolie) eingewickelte Speisen (haupschlich Fleisch aber mit Kartoffeln, Kraut und auch Kürbis) für mehrere Stunden gegart. Was gar nicht mal so appetitlich aussieht, hat umso besser geschmeckt, auch wenn es doch sehr deftig war.

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12. Flight back to Sydney

15. Januar 2019

Nachdem wir die letzte Nacht (möglicherweise illegal) auf dem Parkplatz von unserer Autovermietung geschlafen hatten, ging es dann nach frühem Aufstehen (3 Uhr) wieder in Richtung Flughafen und mit dem 06:10 Uhr Flug zurück nach Sydney. Dank Fensterplatz konnte man dadurch noch mal insbesondere die Gletscher-Nationalparks von oben betrachten, wie sie durch die Wolkendecke hindurch stechen.
Natürlich gab es auch wieder Verpflegung 😅
Alles in allem war es ein wundervoller Urlaub mit so unglaublich vielen atemberaubenden Eindrücken der vielfältigen Natur von Neuseeland's Südinsel. Eine Empfehlung dennoch nach unserer Erfahrung, man kann sich durchaus etwas mehr Zeit für die ganzen Aktivitäten nehmen. Bei uns mussten wir einen Kompromiss aus verfügbarer Zeit bzw Kosten und so viel wie möglich zu sehen. Wer also nicht ganz so knapp im Budget ist, dem ist angeraten sich durchaus etwas mehr Zeit zu nehmen 😊

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