Roadtrip along the East Coast (Gold Coast / Byron Bay / Coffs Harbour)
Am 24. Dezember ging es dann auf nach Gold Coast, um gemeinsam mit unserem ersten Besuch aus Deutschland, unseren ersten Roadtrip zu machen. Wenige Tage bevor es losging konnten wir sogar noch unsere Klimaanlage im Auto reparieren lassen, was den Reisekomfort bei den angesagten Temperaturen deutlich verbessern sollte. Ähnlich wie im Beitrag zu den Blue Mountains, ist dieser Roadtrip auch wieder in einem Beitrag zusammengefasst, weswegen es wieder einiges an Bildern gibt, was zumindest am Handy einiges an Datenvolumen fressen könnte 😜 Dennoch viel Spaß beim Lesen und Bilder bestaunen. Insgesamt sind wir in den 6 Tagen knapp 2000km gefahren und waren eine ganze Weile auf der Straße, haben aber auch jede Menge verschiedene Orte, Nationalparks, Wasserfälle und Tiere sehen können und damit für eine ganze Stange unvergesslicher Erinnerungen gesorgt. Die insgesamt 1.300 entstandenen Bilder haben wir hier zumindest mal auf knapp 200 in diesem Beitrag begrenzt.
Inhalt
- Roadtrip und Weihnachten in Gold Coast
- Springbrook Nationalpark
- Currumbin Wildlife Sanctuary und Burleigh Heads
- Mount Warning
- Sunrise in Gold Coast and Byron Bay
- Coffs Harbour
- Waterfall Way
1. Roadtrip und Weihnachten in Gold Coast
24. Dezember 2018
Das Wetter war uns zu dieser Zeit sehr gut gesonnen und so startete wir bei 20°C gegen 8 Uhr den längsten Teil des Trips am Stück mit der Fahrt komplett bis nach Gold Coast. Vor uns lagen 700km und das Navi sagte etwa 8 Stunden ohne Pausen voraus. Unsere größte Sorge war unser Auto, aber nachdem es den Ausflug in die Blue Mountains so gut überstanden hatte, hofften wir dass es auch diesen Trip gut meistert.
Mit der ein oder anderen Tank- und Pinkel- oder Ess-Pause haben wir dann letztlich etwa 10 Stunden gebraucht bis wir in unserer AirBnb Unterkunft waren. Wer sich übrigens fragt, wieso wir keine Bilder von unterwegs gemacht haben, einfache Antwort: Durch Australien entlang der Hauptverkehrswege fahren ist nicht wirklich spannend. Meistens fährt man durch Wälder oder Felder. Das Outback gibts eben nur im Outback was einige km ins Landesinnere fernab von den Hauptverkehrswegen liegt.
Mit der ein oder anderen Tank- und Pinkel- oder Ess-Pause haben wir dann letztlich etwa 10 Stunden gebraucht bis wir in unserer AirBnb Unterkunft waren. Wer sich übrigens fragt, wieso wir keine Bilder von unterwegs gemacht haben, einfache Antwort: Durch Australien entlang der Hauptverkehrswege fahren ist nicht wirklich spannend. Meistens fährt man durch Wälder oder Felder. Das Outback gibts eben nur im Outback was einige km ins Landesinnere fernab von den Hauptverkehrswegen liegt.
In der Unterkunft angekommen wurden wir wie bisher immer herzlich vom Host Patricia begrüßt, die uns allerlei Tipps gab, was die nähere Umgebung zu bieten hat (z.B. Surfers Paradise wenn man es crazy mag und Broad Beach wo die Locals hingehen, weil es ruhiger ist). Nach den Eskaparten von ständigen Absagen unserer Unterkünfte, hatten wir notgedrungen doch etwas teureres nehmen müssen, was dafür aber auch wahnsinnig zentral gelegen war (in der Mitte zwischen Surfers Paradise und Broadbeach). Wir erzählten kurz unsere Pläne und bekamen den Tipp den Tagesausflug nach Brisbane zu lassen und lieber den Sonnenaufgang am Mount Warning zu schauen, weil man von dort aus wunderbar beobachten kann, wie die ersten Sonnenstrahlen Australien erhellen.
Als alles ausgeladen war und wir und kurz frisch und schick gemacht hatten (es war ja schließlich heilig Abend) ging es dann auch direkt weiter nach Surfers Paradise, um dort schön Essen zu gehen. In Australien ist es übrigens ähnlich wie in Amerkia, dass es die Geschenke nicht an Heilig Abend gibt, sondern am ersten Weihnachtsfeiertag. Der ist dementsprechend auch ein richtiger Feiertag an dem die meisten Geschäfte geschlossen haben.
Ein paar Fotos später, landeten wir schließlich im Hurricanes, einem Burger und Grill Restaurant mit direktem Strandblick.
Nachdem der Cocktail die Wartezeit auf den Tisch überbrückt hatte, konnte sich das Essen auch sehen lassen.
Mit Essen gestärkt ging es dann weiter in eine Bar in der an diesem Abend Christmas-Karaoke war und sogar das ein oder andere Weihnachtslied gesungen wurde. Bevor wir aber in die Bar konnten, musstenn wir noch einmal kurz zur Unterkunft zurück, da Julie ohne Perso unterwegs war, Wir hatten vor lauter Gewohnheit vergessen zu erwähnen, dass man ohne Perso in Australien abends nirgendwo eingelassen wird. Dafür konnten wir aber den aufgehenden und mit dem Auge betrachtet riesigen Mond bewundern.
Wieder bei der Unterkunft angekommen machten wir dann noch eine Mini-Bescherung. Denise hatte Post aus Deutschland von Tania bekommen und Julie hatte auch ein Geschenk für sich und Denise dabei.Mit Essen gestärkt ging es dann weiter in eine Bar in der an diesem Abend Christmas-Karaoke war und sogar das ein oder andere Weihnachtslied gesungen wurde. Bevor wir aber in die Bar konnten, musstenn wir noch einmal kurz zur Unterkunft zurück, da Julie ohne Perso unterwegs war, Wir hatten vor lauter Gewohnheit vergessen zu erwähnen, dass man ohne Perso in Australien abends nirgendwo eingelassen wird. Dafür konnten wir aber den aufgehenden und mit dem Auge betrachtet riesigen Mond bewundern.
Insegsamt war es, wie auch schon die Vorweihnachtszeit, eine komplett andere Erfahrung im Vergleich zum altbekannten Weihnachten in Deutschland. Einzig das Datum, die Geschenke, die Weihnachtsgrüße und vielen Menschen mit Kostümen erinnerten einen daran, dass es Weihnachten war, was sich allerdings komisch anfühlte, da es ja schließlich 25°C waren und wir direkt am Meer waren. Es war zwar anders und das erste Mal weit weg und ohne die Familie, aber dennoch eine schöne Erfahrung.
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2. Springbrook Nationalpark
25. Dezember 2018
Am ersten Weihnachtsfeiertag ging es dann in den Springbrook Nationalpark. Wie alle Nationalparks in Australien ist auch dieser sehr groß, sodass wir zu unserem Ziel, zwei verschiedenen Wasserfall-Wanderwegen zunächst erst mal eine gute Stunde fahren mussten. Der erste Stop war die Natural Bridge, ein Wasserfall, der sich über die Jahre durch eine darunter liegende Höhlendecke gefressen hat und quasi in die Höhle hineinfällt. Der Weg dorthin war recht kurz und ging durch australischen Regenwald, der im Vergleich zu dem, was wir bisher gesehen hatten nun auch wie richtiger Dschungel aussah. Funfact zum Thema Dschungel: Das Dschungel-Camp wird im Springbrook Nationalpark gedreht. allerdings nicht wie es verkauft wird, mitten im Dschungel, sondern auf einem wunderbar eingezäunten Privatgelände, dass ganzjährig an Fernsehstudios der ganzen Welt vermietet wird, um genau solche Formate zu drehen. Aber zurück zu unseren Bildern:
Dann kamen wir auch schon bei der Natural Bridge an. Weil der Weg dorthin recht kurz und gut ausgebaut (geteert) war, war es leider entsprechend voll von Touristen dort.
Auf dem weiteren Verlauf des Rundwegs konnte man die Natural Bridge dann noch aus verschiedenen anderen Blickwinkeln betrachten.
Danach ging es weiter zum zweiten Stop im Springbrook Nationalpark, einem 4,5km Rundweg durch den Regenwald, auf dem es verschiedene Wasserfälle, darunter auch die Twinfalls und Blackfellow Falls zu sehen gab. Auch hier ging es wieder mitten durch den Regenwald, wobei es auch ein paar steile Steinformationen gab, ähnlich wie in den Blue Mountains. Das erste Bild sind übrigens die Twinfalls von oben.
Und dann waren wir auch schon beim unteren Ende der Twinfalls angekommen.
Beim Mittagssnack der mitgebrachten Sandwiches konnten wir dann live ein Hobby Foto-Shooting begutachten. Im Bikni (wohlgemerkt ohne Sonnenschein und etwa 20°C kühler Regenwaldluft) wurde fleißig hunderte von Bildern geschossen, die natürlich komplett wahrheitsgemäß ohne Baucheinziehen oder irgendetwas gemacht wurden *hust*. Gut gestärkt ging es dann weiter durch den Dschungel bis wir beim nächsten Wasserfall ankamen.
Von dort ging es weiter durch noch mehr Dschnugel, bis wir beim oberen Ende dieses Wasserfalls angekommen waren.
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Auf dem weiteren Weg gab es dann noch den ein oder anderen Ausblick von oben in das dortige Tal und auf die anderen Wasserfälle.
Der letzte Stop an dieser Tagestour durch den Springbook Nationalpark war dann noch der Hinze Damm an dem wir die wundervoll untergehende Sonne für Fotos nutzen konnten.
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3. Currumbin Wildlife Sanctuary and Burleigh Heads
26. Dezember 2018
Nach dem aktiven Tag im Nationalpark, ließen wir ws am dritten Tag etwas gemütlicher angehen. Das Ziel an diesem Tag war das Currumbin Wildlife Sanctuary, einem großen Tierpark, natürlich australisch auch mit Känguru Streichelzoo und Koalas, die unser Besuch nach vier Tagen in Australien nun auch endlich mal sehen wollte. Dort angekommen, konnte man auch direkt die ersten Koalas sehen. Für die kleinen unter uns gab es auch noch Blinky Bill's Baumhaus 😋
Von dort ging es dann in ein weiteres Gehege in dem wir folgendes begutachten konnten:
Naa, wer hat es erkannt? Eine Echse natürlich und einen versteinerten VW Beetle 😅 Beim Gang durch das Gehege erzählte uns ein Ranger, dass die Steinformationen alte Autowracks als Basis haben, um zum einen nicht so viel Beton zu benötigen und zum anderen dadurch auch viel leichter und beweglicher zu sein.
Neben Kängurus gab es natürlich auch eine Menge anderer Tiere in diesem Wildpark zu sehen.
Ähnlich wie im Australian Reptile Park, gab es auch in diesem Zoo ein Krokodil mitsamt Fütterungsshow.
Nach einem Abstecher bei den Tasmansichen Teufeln (der schläft nur) ging es dann vorbei an Straußen direkt in Känguru Gehege, wo wir dann sogar zum ersten Mal Känguru Baby's in den Beuteln sehen konnten.
Naa, wer hat es erkannt? Eine Echse natürlich und einen versteinerten VW Beetle 😅 Beim Gang durch das Gehege erzählte uns ein Ranger, dass die Steinformationen alte Autowracks als Basis haben, um zum einen nicht so viel Beton zu benötigen und zum anderen dadurch auch viel leichter und beweglicher zu sein.
Neben Kängurus gab es natürlich auch eine Menge anderer Tiere in diesem Wildpark zu sehen.
Ähnlich wie im Australian Reptile Park, gab es auch in diesem Zoo ein Krokodil mitsamt Fütterungsshow.
Danach ging es durch ein weiteres Vogel-Gehege weiter zu mehr Koalas:
Nach einer guten halben Stunde Fotoshooting auf einem Krokodil (funktionsfähiger Selfiestick sei dank; die anderen Leute müssen sich auch ihren Teil gedacht haben) ging es weiter zu einer Aborigine-Vorführung, bei der traditionelle Tänze und Gesänge zu Didgeridoo-Klängen vorgeführt wurden.
Dann gönnten wir uns noch ein Foto mit einem Koala auf dem Arm 😍
Während das alleine schon Highlight genug war, weil die kleinen süßen Tierchen sich auch noch genauso flauschig anfühlen wie sie aussehen, gab es dann kurz bevor der Park seine Pforten schloss noch eine Papagein Fütterung von wilden Lorikeets. Man bekam eine Schale mit Zuckerwasser in die Hand gedrückt und musste nur warten bis sie angeflogen kamen.
Auf dem Weg zurück zu unserer Unterkunft haben wir dann noch einen kleinen Zwischenstop bei den Burleigh Heads gemacht. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline von Gold Coast und auch in die südliche Richtung.
Abends gab es dann typisch australisch BBQ an einem der kostenlosen Grills direkt am Strand.
Nach dem leckeren Essen setzten wir uns dann noch eine Weile an den Strand und beobachteten das Meer und den Himmel.
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4. Mount Warning
27. Dezember 2018
Ursprünglich hatten wir für unseren vierten und letzten ganzen Tag in Gold Coast einen Tagesausflug nach Brisbane geplant, was die nächst größere Stadt nördlich von Gold Coast ist. Im Gespräch mit dem AirBnB-Host über unsere Pläne bei der Anreise bekamen wir aber eine Wanderung auf den Mount Warning empfohlen, da sich Brisbane so nicht lohnen würde (einfach eine weitere Stadt 😅). Um genau zu sein, sollten wir uns früh raus machen, um dort den Sonnenaufgang anzuschauen. Nach etwas Internet-Recherche entschieden wir uns allerdings dagegen, da es 4,5km mitten durch den Regenwald geht und wir doch nicht die passende und empfohlene Ausrüstung für solch einen Trip hatten. Einzelne Reviews berichteten sogar von Schlangen oder Blutegeln. Stattdessen verlegten wir den Sonnenaufgang auf den nächsten Tag, vor der Fahrt nach Byron Bay und bestiegen den Mount Warning tagsüber. Auf dem letzten Teil der etwa eineinhalb stündigen Fahrt konnten wir dann aus der Ferne schon unser Ziel sehen:
Der letzte Teil des Weges zum Parplatz ging über teilweise einspurige Brücken und durch steile Serpentinen. Mount Warning selbst ist ein verloschener Vulkanschlot eines der größten Vulkane Australiens und der südlichen Hemisphäre und hat eine Höhe von 1156m. Der eigentliche Name Wollumbin bedeutet Wolkenfänger und gilt unter den Ureinwohnern als heilige Stätte, die nur von bestimmten Stammesmitgliedern betreten werden darf. Die offizielle Seite der Nationalsparks in NSW legt daher Besuchern sogar ans Herz dies zu respektieren und die Wanderung nicht unbedingt durchzuführen. Da wir es aber schon empfohlen bekamen, machten wir uns dennoch daran die 4,4km bis zur Spitze zu wandern.
Der letzte Teil des Weges zum Parplatz ging über teilweise einspurige Brücken und durch steile Serpentinen. Mount Warning selbst ist ein verloschener Vulkanschlot eines der größten Vulkane Australiens und der südlichen Hemisphäre und hat eine Höhe von 1156m. Der eigentliche Name Wollumbin bedeutet Wolkenfänger und gilt unter den Ureinwohnern als heilige Stätte, die nur von bestimmten Stammesmitgliedern betreten werden darf. Die offizielle Seite der Nationalsparks in NSW legt daher Besuchern sogar ans Herz dies zu respektieren und die Wanderung nicht unbedingt durchzuführen. Da wir es aber schon empfohlen bekamen, machten wir uns dennoch daran die 4,4km bis zur Spitze zu wandern.
Zu Beginn er Wanderung ging es durch den grünsten und mit den meisten Palmen und Farnen bewachsenen Regenwald, den wir bisher gesehen hatten.
Bis wir das erste Mal ein Gefühl dafür bekommen konnten, wie weit und schön des Ausblick von der Spitze wohl werden würde dauerte es eine Weile, es konnte sich aber definitiv sehen lassen, genauso wie die weiteren Ausblicke, bis wir beim letzten Teil der Wanderung angekommen waren.
Nach knapp 4km bergauf kamen wir dann am letzten und schon vorab gefürchteten Stück der Wanderung an. Die letzten 400m ging es nämlich über große Steine mit der Hilfe einer Kette steil den Berg hinauf. Auf Fotos kommt das ganze leider meistens nicht so wirklich rüber, es kam allerdings der Beschreibung Klettern näher als Wandern.
Die Anstregungen waren den sich dann bietenden 360° Rundumblick aber mehr als wert 😍 Da versteht man dann auch wieso dieser Ort als heilig bei den Urweinwohnern gilt, weil man von der Weite einfach nur überwältigt war.
Die Landschaft ließ sich natürlich auch super für gemeinsame Bilder nutzen 😊
Nachdem Bilder machen, Ausblick genießen und Mittagssnack ging es dann noch mal mit der Drohne in die Luft (die sollte ja schnließlich nicht umsonst mit oben gewesen sein 😅). Zum Leidwesen der anwesenden Kinder sind beim ersten Auftseigen leider ein oder zwei Schmetterlinge gestorben, die scheinbar betört vom Surren der Propeller waren und sich magisch von der Drohne angezogen fühlten. Beim zweiten Mal war ich dann schnell genug oben, sodass sie nicht folgen konnten.
Weil es wahrscheinlich noch etwas dauert bis ich ein ganzes Video vom Urlaub geschnitten habe, gibt es hier zumindest einen kleinen Vorgeschmack mit einer Aufnahme.
Dann kam der schwierigste Teil der Wanderung: den steilen letzten Teil wieder bergab zu kommen. Was aufwärts mit Ziehen und festhalten an der Kette noch recht gut von statten ging, war bergab noch mal ein schwierigeres Unterfangen, was wir aber auch gemeinsam mit Hilfe und Unterstützung geschafft haben.
Dann kam der schwierigste Teil der Wanderung: den steilen letzten Teil wieder bergab zu kommen. Was aufwärts mit Ziehen und festhalten an der Kette noch recht gut von statten ging, war bergab noch mal ein schwierigeres Unterfangen, was wir aber auch gemeinsam mit Hilfe und Unterstützung geschafft haben.
Als auch das geschafft war, wurden auf dem Weg bergab nochmal hier und da weitere Bilder gemacht.
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Auf dem Rückweg mit dem Auto hielten wir dann noch mal an, um die malerisch untergehende Sonne über Mount Warning festzuhalten.
Ein krönender Abschluss von dieser langen, aber sehr lohnenswerten Wanderung 😊
Ein krönender Abschluss von dieser langen, aber sehr lohnenswerten Wanderung 😊
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5. Sunrise in Gold Coast and Byron Bay
28. Dezember 2018
Am letzten Tag in Gold Coast ging es früh raus, denn wir hatten uns vorgenommen den Sonnenaufgang am Pier anzuschauen. Früh hieß dabei etwas nach vier Uhr aufstehen, da die Sonne um 04:50 Uhr aufging an dem Tag. Mit der Drohne bepackt ging es los und es konnte sich definitiv sehen lassen.
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Auch nachdem die Sonne am Himmel stand konnte man noch wundervolle Bilder machen und vor allen Dingen ungestört, obwohl sich für diese unchristliche Zeit doch recht viele Menschen am Pier tummelten.
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Dann wurden die Reste zusammengepackt und wir machten uns auf den Weg zum heutigen Tagestrip, Byron Bay, das auf halber Strecke auf dem Weg zu unserem zweiten Übernachtungsort Coffs Harbour lag.
Durch den Stau beim Hineinfahren nach Byron Bay merkten wir dann schon, dass es ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestrips war, sodass wir dann noch gut 20 Minuten brauchten bis wir dann auch einen Parkplatz gefunden hatten. Spätestens da hinkte der Plan nichts zu frühstücken und sich in Byron Bay ein gutes Frühstück zu gönnen etwas. Hungrig ging es dann zum Cafe The Pass wo es für Denise die gewohnte Acai-Bowl gab und ich mir eine deftige Frühstücksplatte gönnte.Gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg die Umgebung mit seiner wunderschönen Bucht zu erkunden. Eigentlich wollten wir an diesem Tag (nach der anstrengenden Tour auf den Mount Warning gestern) gar nicht so viel laufen, was dann doch wieder mehr geworden ist. Die Ausblicke machten die Mühen aber wieder wett 😃
Entlang unseres Weges kamen wir dann auch noch am östlichsten Punkt Australiens vorbei.
Von dort aus ging es weiter zum alten Leuchtturm von Byron Bay.
Dann war auch endlich der erste Strandnachmittag dieses Urlaub in der wunderschönen und malerischen Bucht von Byron Bay gekommen mit seinem türkisblauem Wasser und angenehmen Wellen im Vergleich zum manchmal wilden Newcastle.
Nach der schönen Entspannung machten wir uns dann noch einmal für etwa 3 Stunden auf die Piste nach Coffs Harbour, unserer zweiten Basis auf diesem Roadtrip entlang der Ostküste.
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6. Coffs Harbour
29. Dezember 2018
Unsere Unterkunft in Coffs Harbour konnte sich übrigens sehen lassen. Es war ein Bungalow in einer kleinen abgetrennten Siedlung mit offenem Koch-, Ess- und Wohnraum und einem kleinen Balkon mit Aussicht, auf dem das Frühstück dann noch umso besser schmeckte. Außerdem gab es einen kleinen Pool und einen Palmengarten mit BBQ-Grill.
Nachdem die kleine Siedlung am Rande von Coffs Harbour erkundet war, machten wir uns auf den Weg etwas Sightseeing in der näheren Gegend von Coffs Harbour zu machen. Angefangen mit dem Forest Sky Pier, einem Aussichtspunkt über Coffs Harbour, der direkt mit dem Auto angesteuert werden kann und eine traumhafte Aussicht bietet.
Als nächstes ging es weiter in den Hafen von Coffs Harbour, wo wir auf einer Breakwall entlang zu Muttonbird Island liefen. Die Insel verdankt ihrem Namen der Zugvogelart, die einmal im Jahr zur Brut und dem Heranwachsen der Nachkommen genau dort hinkommt.
Zur Stärkung ging es dann zu dem von unseren deutschen Freunden empfohlenen Fish&Chips Restaurant, direkt in der Hafenbucht. Die Empfehlung war übrigens jeden Cent wert! Wer also mal in Coffs Harbour ist, schaut bei Fishermen's Co-Operative vorbei 😏
Gut gestärkt schlenderten wir dann noch etwas in der Hafenbucht herum und genossen zum Abschluss noch einen Milchshake in einem weiteren Cafe.
Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft machten wir dann noch einen kurzen Stop an der Big Banana. Wie einer unserer australischen Freunde sagte, kann man quasi nicht aus Coffs Harbour abreisen, wenn man nicht zumindest ein Bild mit der "blöden" Banane gemacht hat, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte 😅
Am Abend nutzten wir dann noch die weiteren Annehmlichkeiten unserer AirBnB Unterkunft. Es gab nämlich eine Tischtennisplatte und eine Dartscheibe, die bei einem Bier bzw. Glas Wein ausgiebig genutzt wurden.
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7. Waterfall Way
30. Dezember 2018
An unserem letzten Tag und auf dem Weg zurück nach Newcastle machten wir dann noch einen kleiner Schlenker entlang des Waterfall Ways. Der Waterfall Way an sich ist 155km lang und führt von Belligen bis nach Armidale. Entlang der Strecke gibt es mehrere kleinere und größere Wanderungen, die zu jeder Menge Wasserfällen führt. Um den kompletten Weg zu fahren, braucht man mehrere Tage, weswegen wir uns nur einen kleinen Teil anschauten, angefangen im Dorrigo Nationalpark. Direkt am Ausgangspunkt der dortigen 6km Rundwanderung gab es ähnlich wie in Coffs Harbour einen Sky Walk Lookout.
Dann ging es durch den Regenwald zu den Crystal Shower Falls, deren Besonderheit eine Höhle hinter/unter dem Wasserfall ist.
Leider war diese zu unserem Besuch nicht begehbar, wegen erhöhter Steinschlaggefahr. Schönn war es aber dennoch.
Weiter durch den Regenwald ging es dann zurück zum Auto. Entlang des Weges gab es dann noch die ein oder andere Fotogelegenheit.
Als letzten Stop ging es dann noch ein kleines Stück weiter zu den Dorrigo-Falls, die auch wieder direkt mit dem Auto erreihbar waren. Den Temperaturen entsprechend war hier sehr viel los, wie man anhand der Menge Leute im Wasser erkennen kann.
Wer es bis hierhin durchgehalten hat, sucht vielleicht noch nach den Pannengeschichten von unserem Auto. Die hat es *toi toi toi* nicht gegeben und das Auto hat ohne Probleme die kanpp 2000km überstanden. Naja nicht ganz ohne Probleme 😅 In den letzten Tagen schwappte immermal mehr oder weniger Kondenswasser der Klima-Anlage in den Fußraum hinein, sodass wir am Ende ein kleines Fußbad im Auto hatten. Das war aber immernoch erträglicher als die brütende Hitze und im Vergleich zu einem nicht mehr funktionierenden Gaspedal ein verschmerzbares Übel.
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