Winter weather, stormy sea, great news and buying a car
Während in Deutschland der Sommer so langsam loslegte, waren wir ja in den australischen Winter gezogen. Den meisten Mai über merkten wir davon relativ wenig, da es meistens über 20 Grad waren. Es ging allerdings immer ein recht kühles Lüftchen. Richtung Ende Mai gab es dann auch öfter Mal Regen (ja es regnet auch in Australien 😅), bzw. auch Regen-Tage wie am 30. Mai an dem es in Strömen schüttete:
Ein paar Tage später war dann auch mal wieder Sturmflut angesagt, in denen dann regelmäßig der Newcastle Beach wie auch das Beach Bath vom Meer verschluckt werden:
Abends war noch höhere Tide gemeldet, sodass das ganze Beach Bath verschluckt wurde:
Ende Mai gab es noch eine andere freudige Nachricht zu feiern. Denise bekam die Zusage für Ihren ersten Job in Australien. In einem früheren Post hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass sie sich an drei Stellen beworben hatte. Am Ende wurde es aber etwas ganz anderes. Sie bekam eine Nachricht auf der Nannyseite von einer Mutter, die einen Sohn mit Autismus hat und sie gerne als Nanny mit Ihrer Ergotherapie-Erfahrung einstellen wollte. Voller Aufregung verabredeten sie sich zu einem ersten Telefonat, um genauer über die Familie zu sprechen. Da dies bereits für beide Seiten interessant war, wurde Denise zur Familie selbst eingeladen, um die Kinder und die Mutter besser kennenzulernen. Vor Ort offenbarte die Mutter dann, dass sie eigentlich schon ein Au-Pair hat und Denise in ihrer Firma gerne als ergotherapeutische Beraterin einstellen wollte😊. Wie sich herausstellte führt die besagte Mutter nämlich ein Unternehmen, das spezielle beruhigende Kompressionskleidung für Autisten, Wahrnehmungsstörungen, Ängste, AD(H)S oder Menschen, die sich einfach leicht stressen lassen, herstellt und Denise gerne als Bloggerin einstellen würde, die aus ergotherapeutischer Sicht dann die Effektivität der Kleidung und weitere allgemeine therapeutische Themen beleuchten sollte. Zwar erst einmal nur für drei Tage die Woche, aber bei gar nicht mal so schlechter Bezahlung. Abgesehen vom deutlich höheren Mindestlohn in Australien, der umgerechnet etwa 11€ beträgt, würde Denise Netto (auch durch die geringeren Abgaben) fast genauso viel verdienen wie in Vollzeit in Deutschland. Damit fiel Denise und mir ein weiterer Stein vom Herzen. Insbesondere, dass Denise einen Job gefunden hatte, der wenigstens noch im Zusammenhang mit Ergotherapie stand, da sie wegen der strengen Zulassungsvoraussetzungen (Bachelor und spezielle Abschlussprüfung) hier ja nicht als Ergotherapeutin arbeiten konnte.
Stand Mitte September ist leider noch keiner der Blog-Einträge veröffentlicht, da gerade noch heftig an einem passenden Marketing-Konzept gefeilt wird, sobald sich daran aber etwas ändert, informieren wir euch natürlich.
Der einzige verschmerzbare Nachteil war, dass der Job etwas weiter außerhalb lag und nicht ganz ideal mit dem Bus erreichbar war, abgesehen von der langen Fahrtzeit. Nachdem die erste Woche mit dem Bus überstanden war, sollte also ein Auto angeschafft werden. Denise hatte die letzten Tage den Gebrauchtwagenmarkt akribisch im Blick und am ersten Juni-Wochenende war dann ein von der Größe und preislich passendes Auto gefunden. Die Größe war dabei das schwierigere Kriterium. Die meisten Autos im lokalen Gebrauchtwagenmarkt waren nämlich entweder Limousinen und Kombis oder Geländewagen. Es gab nur vereinzelt Kleinwagen wie Ford Fiestas oder Opel Corsas. Letzteres wurde es dann schließlich. Das Modell wird hier allerdings unter dem Herstellernamen Holden als Modell Barina vertrieben, ist aber identisch mit dem aus Europa bekannten Corsa. Nach einer Probefahrt und einer Gedenk-Nacht fuhren wir wieder hin und holten ihn ab, zum einen weil er direkt zum losfahren war, preislich mit 2.500 AUD (~1.500€) für ein 2002er Modell mit 132.000km in einem Top-Zustand war und es eine 12 monatige Garantie auf größere Schäden mit dabei gab. Weil es mir an diesem Wochenende nicht so gut ging, war das ganze dann auch Denise erste Fahrt im Links-Verkehr, die zwar mit großer Aufregung verbunden war aber auch gut gemeistert wurde:
Nur einen Parkplatz konnten wir noch nicht vorweisen. Das rechte Bild entstand auf den Besucherparkplätzen in unserem Wohnkomplex, die wir des öfteren (unerlaubterweise) nutzten. Es gab zwar auch, ähnlich wie in Deutschland, Parkausweise für die öffentlichen Parkplätze, leider wohnten wir aber in einem Gebiet, das von der Stadt als Parkausweis freie Zone deklariert wurde. Wenn man in einem Wohnkomplex innerhalb dieses Bereichs wohnte, musste eigentlich jeder Wohnung ein Parkplatz beigestellt werden, bei unserer war das leider nicht der Fall (oder der Vermieter nutzt den Platz selbst oder hat ihn untervermietet). Glücklicherweise gab es bei uns um die Ecke eine der wenigen übrigen Parkgebühren-Freien Straßen, die dann zu unserem Dauerparkplatz wurde.
Damit neigt sich auch diese Woche dem Ende zu. Im nächsten Beitrag beschreibe ich dann meinen Härtetest des australischen Gesundheitssystems.
Ein paar Tage später war dann auch mal wieder Sturmflut angesagt, in denen dann regelmäßig der Newcastle Beach wie auch das Beach Bath vom Meer verschluckt werden:
Abends war noch höhere Tide gemeldet, sodass das ganze Beach Bath verschluckt wurde:
Ende Mai gab es noch eine andere freudige Nachricht zu feiern. Denise bekam die Zusage für Ihren ersten Job in Australien. In einem früheren Post hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass sie sich an drei Stellen beworben hatte. Am Ende wurde es aber etwas ganz anderes. Sie bekam eine Nachricht auf der Nannyseite von einer Mutter, die einen Sohn mit Autismus hat und sie gerne als Nanny mit Ihrer Ergotherapie-Erfahrung einstellen wollte. Voller Aufregung verabredeten sie sich zu einem ersten Telefonat, um genauer über die Familie zu sprechen. Da dies bereits für beide Seiten interessant war, wurde Denise zur Familie selbst eingeladen, um die Kinder und die Mutter besser kennenzulernen. Vor Ort offenbarte die Mutter dann, dass sie eigentlich schon ein Au-Pair hat und Denise in ihrer Firma gerne als ergotherapeutische Beraterin einstellen wollte😊. Wie sich herausstellte führt die besagte Mutter nämlich ein Unternehmen, das spezielle beruhigende Kompressionskleidung für Autisten, Wahrnehmungsstörungen, Ängste, AD(H)S oder Menschen, die sich einfach leicht stressen lassen, herstellt und Denise gerne als Bloggerin einstellen würde, die aus ergotherapeutischer Sicht dann die Effektivität der Kleidung und weitere allgemeine therapeutische Themen beleuchten sollte. Zwar erst einmal nur für drei Tage die Woche, aber bei gar nicht mal so schlechter Bezahlung. Abgesehen vom deutlich höheren Mindestlohn in Australien, der umgerechnet etwa 11€ beträgt, würde Denise Netto (auch durch die geringeren Abgaben) fast genauso viel verdienen wie in Vollzeit in Deutschland. Damit fiel Denise und mir ein weiterer Stein vom Herzen. Insbesondere, dass Denise einen Job gefunden hatte, der wenigstens noch im Zusammenhang mit Ergotherapie stand, da sie wegen der strengen Zulassungsvoraussetzungen (Bachelor und spezielle Abschlussprüfung) hier ja nicht als Ergotherapeutin arbeiten konnte.
Stand Mitte September ist leider noch keiner der Blog-Einträge veröffentlicht, da gerade noch heftig an einem passenden Marketing-Konzept gefeilt wird, sobald sich daran aber etwas ändert, informieren wir euch natürlich.
Der einzige verschmerzbare Nachteil war, dass der Job etwas weiter außerhalb lag und nicht ganz ideal mit dem Bus erreichbar war, abgesehen von der langen Fahrtzeit. Nachdem die erste Woche mit dem Bus überstanden war, sollte also ein Auto angeschafft werden. Denise hatte die letzten Tage den Gebrauchtwagenmarkt akribisch im Blick und am ersten Juni-Wochenende war dann ein von der Größe und preislich passendes Auto gefunden. Die Größe war dabei das schwierigere Kriterium. Die meisten Autos im lokalen Gebrauchtwagenmarkt waren nämlich entweder Limousinen und Kombis oder Geländewagen. Es gab nur vereinzelt Kleinwagen wie Ford Fiestas oder Opel Corsas. Letzteres wurde es dann schließlich. Das Modell wird hier allerdings unter dem Herstellernamen Holden als Modell Barina vertrieben, ist aber identisch mit dem aus Europa bekannten Corsa. Nach einer Probefahrt und einer Gedenk-Nacht fuhren wir wieder hin und holten ihn ab, zum einen weil er direkt zum losfahren war, preislich mit 2.500 AUD (~1.500€) für ein 2002er Modell mit 132.000km in einem Top-Zustand war und es eine 12 monatige Garantie auf größere Schäden mit dabei gab. Weil es mir an diesem Wochenende nicht so gut ging, war das ganze dann auch Denise erste Fahrt im Links-Verkehr, die zwar mit großer Aufregung verbunden war aber auch gut gemeistert wurde:
Damit neigt sich auch diese Woche dem Ende zu. Im nächsten Beitrag beschreibe ich dann meinen Härtetest des australischen Gesundheitssystems.
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