Breakfast, Dolphins and a bush walk

Bedingt durch meine lange Krankheit, gönnten wir uns den Juni über Recht wenig. In der letzten Juniwoche haben wir uns deshalb mal ein australisches Frühstück in einem der vielen Cafes bei uns in der Umgebung gegönnt. Bei unseren Spaziergängen hatten wir schon sehr häufig Schilder mit Acai-Bowls gesehen. Acai-Beeren gehören ja zu den neuen Fitnessfoods, weswegen Denise-Wahl auch gleich doppelt darauf fiel in Kombination mit einem Acai-Smoothie. Für mich gab es Eier Benedict auf getoastetem Brot mit Räucherlachs und einem malerisch gezauberten Milchkaffee. Beim Kaffee sind die Australier übrigens sehr eigen. Allein das bestellen kann schon schwierig werden, wenn man nicht weiß, was ein Flat White oder Long Black sind. Dank des Fettnäpfchen-Führers waren wir aufgeklärt. Ein Flat White ist nichts anderes als ein Milchkaffee, ein Long Black ein “lang-gezogener” Espresso. Filterkaffee oder auch einfach mal einen 1€ Kaffee sucht man vergebens. Das weltweit boomende Konzept des McCafe ist übrigens in Melbourne von einer Franchisenehmerin erfunden worden. Ein weiteres Argument, dass Kaffee in Australien nicht einfach nur Kaffee ist, ist das die überall anders erfolgreiche Kette Starbucks in Australien massiv gescheitert ist, weil es die Kette verpasst hat, sich an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Letzteres habe ich übrigens in der Marketing Vorlesung gelernt 😋 Aber genug über Kaffee erzählt, hier sind die Bilder vom Essen:


Ein anderes erstes Mal in dieser Woche, war die Sichtung von Delfinen an unserem “Haus-Strand”. Von April bis November sind unsere schwimmenden Verwandten nämlich – ähnlich wie Zugvögel – entlang der Küste unterwegs. Zu Beginn des Winters schwimmen sie zusammen mit Walen in wärmere Gewässer im Norden und kommen gegen Ende wieder in die südlicheren Gewässer zurück. Auf diesen ersten Bildern, ist es eher ein kleines Suchspiel. Später haben wir sie auch deutlich näher zu Gesicht bekommen.

Die letzte Juniwoche war rückblickend eine Woche der ersten Male. Das nächste erste Mal war ein Bushwalk in der Glenrock State Conservation Area oder kurz gesagt einem Naturschutzgebiet quasi direkt am Rande von Newcastle. Das Gebiet bietet dabei jede Menge verwundener Pfade quer durch den Wald mit ein paar sehr schönen Aussichtspunkten. Manche dieser Pfade waren dabei nicht mehr als ein kleiner Trampelpfad, was für uns dann doch etwas spannender war. Man hört ja schließlich als deutscher von der Mannigfaltigkeit giftiger und gefährlicher Tiere und Insekten, sodass man an jeder Ecke etwas erwartet. Bei diesem Trip haben wir allerdings außer Vögeln nicht wirklich andere Tiere oder Insekten gesehen. Faszienierend war die Vielfalt der dort wachsenden Fauna. Je nachdem, wie viel Sonnenlicht an die verschiedenen Stellen fällt, wachsen viele Farnarten (in schattigen Plätzen) oder eben recht trockene Bäume. Aber seht selbst in der nachfolgenden Galerie 😊

Der nächste Beitrag beschreibt dann unseren ersten australischen Geburtstag oder einfach einen Geburtstag mal anders :)

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