Buying groceries, exploring Newcastle, booking inspections and driving on the "wrong" side
Nach einer Nacht im Flugzeug und zweien mit Kakerlaken und Baulärm morgens, weiß man erst einmal erholsamen Schlaf wieder deutlich zu schätzen, den wir in unserem AirBnB richtig genießen konnten. Nach gemütlichem Ausschlafen, zeigte unser Host uns dann auch noch einmal die australische Offenheit und Gastfreundschaft, indem er uns anbot uns mit zum Einkaufen zu nehmen, sodass wir etwas für die kommenden zwei Wochen haben. Einkaufen in Australien funktioniert eigentlich genauso wie überall anders auf der Welt, der einzige Unterschied sind die Preise der ein oder anderen Dinge. So kosten Milchprodukte vergleichsweise deutlich mehr als in Deutschland und auch der reguläre Brotbelag greift etwas tiefer in den Geldbeutel, um nur zwei Beispiele zu nennen. Während man in Deutschland den 250gr Becher für 0,44€ pro Becher bekommt kann man für die gleiche Menge Fruchtjoghurt mit über 1€ rechnen. Es gibt zwar auch eine große Auswahl an Fertiggerichten, diese sind aber auch teurer, Tiefkühlpizza ist hier ein gutes Beispiel. Das gute an der Sache ist aber, dass (zumindest die günstige Eigenmarke) ohnehin nicht wirklich gut ist 😂 Was uns dann aber doch ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat und ein kleines "Heimatgefühl" gab, war die gefundene "German Bratwurst".
Was auch noch erwähnenswert ist an dieser Stelle: Alkohol zu kaufen und die Alkoholpreise im Supermarkt. Zu allererst sucht man im normalen Supermarkt vergebens nach alkoholischen Getränken. Das liegt daran, dass Alkohol nur in sogenannten Bottle-Shops verkauft wird, in denen es dann nur alkoholische Getränke gibt. Die Preise in Restaurants, waren ja bereits im letzten Beitrag thematisiert und - man braucht sich nicht wundern - im Supermarkt ist es nicht anders. Während man in Deutschland noch einen 24er Kasten für 15-20€ bekommt, ist man in Australien schnell bei 25-30€ je nach Laden und Marke. Dafür sei aber erwähnt, dass die meisten australischen Biere auch gut sind. Und wenn man doch einmal Lust auf ein deutsches Bier hat, schaffen die australischen Importeure auch Abhilfe, da es in den größeren Ketten wie z.B. DanMurphys auch eine kleine Auswahl an deutschen Bieren gibt.
Aber genug vom Einkaufen, nach einem guten Frühstück haben wir dann zu Fuß weiter Newcastle erkundet und sind weiter südlich entlang der Küste gelaufen an den Merewhether Beach und von dort aus in Richtung "The Junction" was ein kleineres Shopping Center mit Supermärkten, Cafes und Drogerie-Märkten ist. Wieder in unserer Unterkunft angekommen, konnten wir dann den wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Am Abend gab es dann das erste selbstgekochte Essen in Australien, was (wer Denise kennt) natürlich Nudeln waren 😉
In dem Bild von mir als Fahrer kann man glaube ich sehr gut erkennen, dass ich doch recht angespannt war 😅 Vorab kann ich sagen, es ist alles gut gegangen, allerdings ist es schon komisch vom Beifahrersitz aus zu fahren. Man versucht ständig die Handbremse oder den Schalthebel in der Tür zu suchen und der Rückspiegel auf der linken statt der rechten Seite existiert somit auch nicht mehr, ganz davon abgesehen, wir komisch sich schalten mit der linken Hand anfühlt, die im Rechtsverkehr normalerweise eher keine allzu großen Aufgaben bewältigen muss. Aber wir haben es geschafft das Auto einmal in eine Tiefgrarage und danach zu unserer Unterkunft zu bewegen ohne irgendwelche Schäden. Beim snacken wurden dann noch die australischen Brötchen getestet, die eher vergleichbar sind mit Toastbrot als mit dem guten deutschen Hefeteig und natürlich fleißig Postkarten geschrieben, die obwohl alle zum gleichen Zeitpunkt eingeworfen, alle an verschiedenen Tagen bei den Empfängern quer durch Deutschland angekommen sind. Den zweiten Abend konnten wir dann - wie man heute so schön sagt - mit "Netflix and Chill" verbringen mit dem ersten australischen Bier und wer es erkennt Haribo Gummibärchen. Auch hier zeigt sich wieder die unglaubliche Gastfreundschaft unseres Hosts, der wenn er abends nicht arbeiten oder unterwegs war, die Zeit in seinem Zimmer verbracht hat und uns das Wohnzimmer angeboten hat, was natürlich zum Wohlfühlen beigetragen hat.
Im nächsten Beitrag geht es um die Wohnungsbesichtigungen, die Umgebung um die potentiellen neuen Wohnungen, der erste Besuch an meiner Universität und vieles mehr :)
Was auch noch erwähnenswert ist an dieser Stelle: Alkohol zu kaufen und die Alkoholpreise im Supermarkt. Zu allererst sucht man im normalen Supermarkt vergebens nach alkoholischen Getränken. Das liegt daran, dass Alkohol nur in sogenannten Bottle-Shops verkauft wird, in denen es dann nur alkoholische Getränke gibt. Die Preise in Restaurants, waren ja bereits im letzten Beitrag thematisiert und - man braucht sich nicht wundern - im Supermarkt ist es nicht anders. Während man in Deutschland noch einen 24er Kasten für 15-20€ bekommt, ist man in Australien schnell bei 25-30€ je nach Laden und Marke. Dafür sei aber erwähnt, dass die meisten australischen Biere auch gut sind. Und wenn man doch einmal Lust auf ein deutsches Bier hat, schaffen die australischen Importeure auch Abhilfe, da es in den größeren Ketten wie z.B. DanMurphys auch eine kleine Auswahl an deutschen Bieren gibt.
Aber genug vom Einkaufen, nach einem guten Frühstück haben wir dann zu Fuß weiter Newcastle erkundet und sind weiter südlich entlang der Küste gelaufen an den Merewhether Beach und von dort aus in Richtung "The Junction" was ein kleineres Shopping Center mit Supermärkten, Cafes und Drogerie-Märkten ist. Wieder in unserer Unterkunft angekommen, konnten wir dann den wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Am Abend gab es dann das erste selbstgekochte Essen in Australien, was (wer Denise kennt) natürlich Nudeln waren 😉
Booking inspections and driving on the "wrong" side
Natürlich haben wir neben dem ganzen Sightseeing und auch noch um die wichtigen Dinge gekümmert, nämlich einen eigenen Wohnsitz zu finden, in dem wir idealerweise auch die ganze Zeit über in Australien bleiben können. Bereits in Deutschland hatte Denise intensiv recherchiert (eins ihrer neuen Lieblingshobbies) und eine Vorauswahl getroffen, die es nun galt einzuschränken und Termine für Wohnungsbesichtigungen zu machen. Während einzelne Besichtigungstermine sehr nach dem Stand der Dinge in einer App am Smartphone gebucht werden konnten, waren andere Agenturen, da weniger hilfreich. Robinson Property, stach auf der negativen Seite besonders hervor. Während wir komisch angeschaut wurden, dass wir persönlich im Büro der Property Manager vorbeigeschaut hatten, hörten wir danach quasi gar nichts mehr, was etwas schade war, da dort eine unserer Favortien direkt am Strand mit dabei war. So waren dann schnell mehrere Termine in den nächsten zwei Tagen angesetzt und um einfach zu den Orten zu kommen gönnten wir uns dann auch einen Mietwagen. Neben der Aufregung auf der falschen Straßenseite zu fahren kam dann bei der autovermietung angekommen die Kirsche auf dem Eis, dass der gebuchte Automatik-Wagen nicht verfügbar war. Also wurde es umso spannender direkt lernen zu können, mit der linken Hand zu schalten. Glücklicherweise sind wenigstens die Pedale wie in Autos für den Rechts-Verkehr angeordnet.Im nächsten Beitrag geht es um die Wohnungsbesichtigungen, die Umgebung um die potentiellen neuen Wohnungen, der erste Besuch an meiner Universität und vieles mehr :)

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