Bogey hole, sports at the beach and the start of student life

Nach den ganzen Bildern, die wir von unserer neuen Umgebung gezeigt haben, fehlt bisher ein Ort, der auch direkt um die Ecke ist, einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat und sogar einen Eintrag in der Australischen Denkmalschutzliste hat. Die Rede ist vom Bogey Hole oder auch Commandants Pool genannt und ist ein in Stein gemeißelter Pool. Der ist sogar der erste seiner Art in Australien, der noch während der Zeit als Sträflingskolonie erbaut wurde. Ursprünglich wollte ein dort postierter Generalleutnant das Becken nur für sich nutzen, aber genug von Wikipedia nacherzählt😂 Wir waren bereits öfter dort, aber am faszinierendsten ist es bei Flut und hohem Wellengang. Dann schlagen nämlich die Wellen mit ihrer enormen Wucht gegen die Steinumrandungen und spritzen meterweit in die Höhe:

Der Spaziergang an diesem Abend führte uns auch mal wieder auf den Memorial-Walk, auf dem man den herrlichen Sonnenuntergang genießen kann:

Ein Leben direkt am Strand hat einfach sehr viele positive Seiten, so zum Beispiel Joggen direkt am Strand. Das motiviert sogar die in der Vergangenheit eher weniger Jogging-Begeisterten, wie Denise. Man wird aber auch förmlich angesteckt, bei den vielen Läufern, die tagtäglich unterwegs sind. Das liegt unter anderem daran, dass Australier sehr sportlich sind und Übergewicht (sofern nicht krankheitsbedingt) sogar negativ angesehen wird, auf Basis der negativen Folgen für das Gesundheitssystem, was wir in unserem "Fettnäpfchen-Führer" gelesen hatten.
Für mich ging Ende Mai dann auch das Studentenleben richtig los. Am 17. Mai war Orientierungstag für die internationalen Studenten im zweiten Trimester. Bei der Ankunft gab es ein kleines Willkommenspaket mit einer nachfüllbaren Wasserflasche der Universität, Blöcken, Infomaterial und Stiften. Was auffiel, war der überraschend hohe Anteil an Asiaten bei den internationalen Studenten, der etwa 70% ausmachte. Die meisten davon kamen wohl aus China, zu dem Land zum einen die Universität ein gutes Verhältnis pflegt und fleißig an den Hochschulen rekrutiert, aber generell auch handelstechnisch eng verknüpft sind. Ein Freihandelsabkommen sorgt hierbei dafür, dass China einer der wichtigstens Handelspartner Australiens ist. Auf der anderen Seite muss das 95 Millionen Australische Dollar teure neue Gebäude ja auch irgendwie finanziert werden 😅 Neben einer Begrüßungsrede der Leiterin der Universität, wurden verschiedene Angebote wie die Studentenvertretung und das Learning Development vorgestellt, die zum Beispiel Tutorials oder betreute Sitzungen zu schriftlichen Hausarbeiten anbieten. Überraschend war dann eher der Besuch der Polizei, die neben den australischen Notrufnummern darauf hinwies, dass die Polizei in Australien für einen da ist (egal welche Vorurteile man von der Polizei aus dem eigenen Land hätte) und man sich nicht alleine in der Stadt oder am Campus bewegen soll. An dieser Stelle klang das etwas komisch, da Newcastle im Vergleich zu einzelnen Stadteilen deutscher Großstädte, wie ein kleines sicheres Dorf wirkte. Im Laufe der Zeit hörte man aber doch von den ein oder anderen Überfällen von Studenten am Callaghan Campus (dem großen Hauptcampus der Uni), die einen solchen Rat dann doch wieder sinnvoll erscheinen ließen. Am 22. Mai gingen dann auch die Vorlesungen los zu denen ich mich bepackt mit meiner neuen Tasche mit dem Bus auf den Weg machte:
Von den insgesamt 12 Kursen, die ich für den MBA absolvieren muss, sind 6 Pflichtkurse und der Rest Wahlkurse. In diesem Trimester hatte ich mich für Accounting (Buchhaltung) und Marketing von den Pflichtkursen eingeschrieben und Global Business Management (Globale Unternehmensführung) als Wahkurs. Zum Inhalt der Kurse berichte ich dann noch einmal in einem späteren Post 😊 Den Vorlesungsplan mit zwei Uni-"Tagen" hatte ich in einem früheren Post ja bereits eingefügt.

Der nächste Beitrag beschreibt dann den Rest dieser Woche in der wir den Inhalt unseres Briefkastens erkunden, Volleyball am Strand spielen, die ersten Quallen entdecken und wieder einmal Pizza probieren.

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