Bus adventures and Blackbutt Reserve

Bisher hatten wir außer den vielen Stränden noch nicht allzu viel von Australien gesehen. Das sollte sich am 16. Mai ändern, denn wir wollten ins Blackbutt Reserve, einem Natur und Tierpark am Rande von Newcastle. Eine entsprechende Busroute war auch schnell gefunden, die zwar nicht bis ganz zum Ziel ging, aber den restlichen Fußweg nahmen wir in Kauf. Also schnappten wir unsere Opal Cards und setzten uns in den Bus. Da es eine längere Fahrt war und (wie schon erwähnt) keine Haltestellen im Bus angezeigt oder -gesagt werden versuchten wir die australische Lösung: GPS-Tracking in der App. Theoretisch sollte die App einen auch darauf aufmerksam machen, wenn man zwei Haltestellen vor dem gewünschten Ausstieg war. Naja theoretisch sah dann in der Praxis natürlich anders aus, denn als wir auf einmal beim Einkaufszentrum von Kotara waren, merkten wir, dass wir zu weit gefahren sind. So schlimm, war es dann allerdings auch nicht, da wir überaschenderweise direkt bei einem Hungry Jacks gelandet waren und ohnehin noch nicht allzu viel an diesem Tag gegessen hatten. Frisch gestärkt war der weiter als geplante Fußweg dann auch ein leicht zu verschmerzendes Übel. Im Tierpark angekommen breitet sich zunächst eine große Wiese aus, auf der einige Pfauen frei herumlaufen.

Die kleinen Überdachten Picknik-Bereiche sind übrigens alle mit BBQ-Grills ausgestattet, die es in dieser Form in fast jedem öffentlichen Park zur kostenlosen Nutzung gibt. BBQ oder schlichtweg Grillen gehört nämlich zum Australier dazu wie zum Bayern die Weißwurst. Dass das ganze kostenlos ist, war für uns deutsche natürlich unvorstellbar, sodass wir bei der ersten Begutachtung dieser Grills erst einmal vergeblich nach dem Münz-Schlitz suchten 😅
Aber der Tierpark hat natürlich mehr zu bieten. Er teilt sich grob in zwei Hauptbereiche auf, einem erhöhten Pfad mit mehreren kleinen und großen Tiergehegen, zu denen auch ein extra Koala-Bereich zählt, und auf der anderen Seite ein großes Känguru-Gehege. Wir stürtzten uns zuerst in Richtung der Koalas und machten das ein oder andere Foto auf dem Weg dahin:
Im Koala-Gehege angekommen kam dann echtes Australien-Flair auf, denn das war das erste Mal für uns beide in Australien endlich australische Tiere zu sehen und dann auch noch diese kleinen, gemütlichen und flauschigen  😍
Davon beeindruckt ging es weiter, um einen Teil der weiteren australischen Bewohner kennen zu lernen:

Neben den schönen und bunten australischen Bewohnern konnten lernten wir auch die Fauna etwas kennen, da der Tierpark inmitten eines Buschgebiets war:
Dann ging es weiter zu den Kängurus und Wallabys. Letztere sind übrigens die kleineren Gattungen der Känguru-Familie.
Begeistert entdecken wir ein Exemplar direkt am Gehegerand... ...das bei Denise Annährung eher wenig Interesse zeigte

Auch der zweite Annäherungsversuch war weniger erfolgreich 😋
Nach einem Spaziergang entlang der großen Gehege durch den Wald kamen wir dann an einer weiteren Lichtung mit BBQ-Grills vorbei und verließen den Park mit einer weiteren Erfahrung und schönen Momenten im Gepäck in Richtung Wohnung.

Der nächste Beitrag zeigt, was man sonst noch so in seinem Arbeitslosen und Studenten Leben anfangen kann.

Comments

Popular posts from this blog

Heading to Australia - The start of our journey

The last weeks together in Newcastle

Sightseeing marathon in Sydney - Part 2

A weekend in the Blue Mountains

Roadtrip along the East Coast (Gold Coast / Byron Bay / Coffs Harbour)